Amazon FBA Erstes Produkt

Warum FBA Recherche-Tools sinnlos sind und wie es weiter geht #5

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16. Mai 2018

Erstmal die obligatorische Werbung: Ich freue mich immer über Kommentare, Anregungen und Tipps! Falls euch der Beitrag gefällt, könnt ihr uns gerne auf Facebook folgen und/oder den Beitrag teilen 🙂

Es ist jetzt ca. einen Monat her, dass ich das letzte Mal über unsere FBA Reise gebloggt habe. Gemäß meinen Zielen wollte ich ca. ein bis zweimal im Monat über Amazon FBA schreiben. Im letzten Monat ist viel „organisatorisches“ passiert und ich habe die Zeit genutzt um paar Dinge auf den Weg zu bringen. Trotzdem fühlt sich der Weg doch sehr schneckenhaft hat (Deswegen das Profilbild) Also ohne lange Einleitung: Los geht’s…

Nach dem ersten Fail – Was kommt jetzt?

Nach dem letzten Beitrag war ich etwas demotiviert: Den ganzen Prozess wieder von Anfang beginnen? Ich muss ehrlich sagen, dass mich das schon etwas gestresst hat. Naja, es blieb mir nicht viel anderes übrig als wieder mit der Recherche für ein neues Produkt zu beginnen. Aber auf Basis der letzten Erfahrungen, hatte ich auf jeden Fall schon etwas mitgenommen und hoffte vielleicht schneller zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

Ich wollte dieses Mal aber anders vorgehen: Die händische Recherche hat mich zu Beginn relativ schnell müde gemacht und mir auch die Lust genommen. Ich suchte nach Tools und bin dabei relativ schnell auf Sellics gestoßen. Also besorgte ich mir die Test-Version von Sellics und begann zu suchen. Das Tool ist mega easy und man bekommt relativ schnell die Bedienung raus. Durch die Parameter kann man seine Präferenzen einstellen (z.B. Preis oder BSR) und schon kann man loslegen. Ich möchte euch jetzt kein Tutorial für Sellics schreiben, deswegen kürze ich das Thema ab und geh auf meine Learnings ein:

Das Tool an sich, ist wirklich gut und man geht intuitiv damit um. Kein langes Suchen und „rumwurschteln“. Es werden tausende von Ergebnissen präsentiert, und man hat echt eine riesen Auswahl. Trotzdem hatte ich ein anderes Problem mit Sellics und ich kann euch leider nicht mal begründen warum: (Fast) alle gezeigten Produkte waren für mich uninteressant. Entweder waren sie „komisch“ sprich entsprachen nicht meinen Kriterien oder –aus meiner Sicht – total überlaufen. Ich muss sagen, ich habe in dem Tool kein sinnvolles Nischenprodukt gefunden, bei dem ich mir vorstellen konnte etwas aufzubauen. Ich möchte an der Stelle jetzt überhaupt kein Tool „verteufeln“ oder schlecht machen, da es mit Sicherheit haufenweise Menschen gibt, für die Sellics eine sinnvolle Unterstützung bietet. Für mich war es leider nicht zielführend und ich habe nach der zwei tägigen Testversion auch nicht mehr verlängert und im Prinzip wieder bei 0 gewesen (aber dafür 10€ ärmer) J. Auf einem anderen Blog (Ich finde gerade leider den Link nicht mehr) wurde gesagt, dass es sogar kontraproduktiv ist auf bekannte Tools zu setzen.  Jeder neue FBA Seller würde die gleichen Tools mit den gleichen Einstellungen nutzen (klein, über 10€ etc.) und somit würden alle die gleichen Produkte angezeigt bekommen –Klingt einleuchtend. Ob das wirklich so ist, kann ich leider aktuell nicht beurteilen.

Also habe ich es anders probiert und die Anlaufstelle „Ausland“ gewählt: Ich habe mich anstatt nur auf dem deutschen Marktplatz umzugucken einfach mal in Amerika, Australien und Co auf die Suche nach interessanten Produkten gemacht. Siehe da: Man kommt auf ganz neue Ideen und Einblicke. Mein Vorgehen war: Filterung auf „Bestseller“, Kategorie und „New Products“. New Products habe ich deswegen gewählt, weil ich mir davon erhofft habe einfach am Zahn der Zeit zu sein. Die neuesten Produkte, die „sogar“ in Amerika neu sind, sind mit Sicherheit auch einen Blick in Deutschland wert (soweit die Theorie).  Vor allem wenn man bedenkt, dass der amerikanische Markt in unterschiedlichsten Bereichen  immer ein Trendsetter war und bis heute ist. Der amerikanische Amazon Markt  ist einer meiner ersten Anlaufstellen. Hier kann man definitiv fündig werden….

Unter der Prämisse aus dem letzten Beitrag(„Finde eine Nische“), bin ich also losgezogen und habe unzählige Produkte angeguckt und bin schlussendlich auch WIRKLICH fündig geworden. Ich habe eine vollständige Nische gefunden, in der man wirklich sehr gut arbeiten kann. Es existieren die unterschiedlichsten Produkterweiterungen und Nachfrage scheint auch zu bestehen (999-Methode). Laut GoogleTrends gibt es für das „Oberthema“ seit einiger Zeit einen Aufwärtstrend.

Der Google Trend für unserer Nische

 

Das Produkt, dass ich mir für den Anfang ausgesucht habe hat einen Mindestpreis von 16€(Ich würde sogar fast sagen, dass man mit guten Produktbildern und gutem Marketing den Preis auf 18-20€ anheben kann). Es ist zwar nicht klein aber immerhin so handlich, dass ich nicht zu viele Lagergebühren/Versandkosten zahlen muss. Der Deckungsbeitrag 1 liegt bei ca. 8€-10€ (das ist noch etwas schwierig zu berechnen, weil ich mir noch nicht sicher bin zu welchem Preis ich final verkaufen werde). Die Konkurrenz ist zumindest mal als moderat zu bezeichnen. Da ich allerdings selber noch kein Produkt hochgeladen habe, fällt mir in dem Punkt das Einschätzen noch etwas schwer (Bei Vorschlägen gerne kommentieren). Für dieses Produkt gibt es beim KWfinder auch mindestens 800 Google Anfragen im Monat. Ist das Gut? Naja….Damals im Nischen-Seiten Geschäft habe ich mir immer gesagt unter 6000€ Anfragen lohnt es sich nicht. Aber in diesem Fall denke ich, dass es noch Keyword Variationen gibt, die man auch sehr gut dazu nutzen kann. Außerdem kann man vll. die Zahlen aus Google nicht 1:1 auf Amazon übertragen. Für mein Produkt sieht es auch in Google Trends nicht so schlecht aus.

Google Trend für unser Produkt

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mit dem Produkt zu 70% zufrieden bin. Aber ich habe mir gedacht, dass ich lieber mal starte und endlich Praxis-Erfahrung auf Amazon benötige. Außerdem habe ich mir eine Nische ausgewählt, mit der ich sehr viele weitere Produkte platzieren kann.  Also weiter im Text….

Kommunikation mit Chinesischen Herstellern

Ich habe mich auf die Suche nach einem neuen Hersteller gemacht und die „Verhandlung“ ging wieder los. Ich fasse es für euch wirklich KURZ Zusammen, da die Diskussion sehr lange ging:

Für das Private Label Produkt ist ein Zertifikat notwendig. Das mir zugeschickte Zertifikat schien allerdings nicht ganz vertrauenswürdig weil:

  • Schon 5 Jahre alt war
  • Ich die Prüfer Firma nicht kannte und auch nach Recherche auf eine chinesischen Seite gelangte die- by the way- noch nicht mal fertig laden konnte

Kommunikationsschwierigkeiten mit dem Supplier

Nach diversen Konversationen hat der Hersteller mir dann das aktuelle Zertifikat von 2017 geschickt. Nach weiterer Recherche scheint die Firma wohl doch seriös zu sein (Fragt nicht wie ich zu diesem Fazit komme). Das Thema des zweiten Zertifikates konnten wir noch nicht klären, aber wird kurzfristig nachgeholt

Natürlich wollen wir unser Private Label auch auf dem Produkt haben: Also folgten nocheinmal unzählige Gespräche darüber wie es gedruckt werden soll etc. Schlussendlich konnten wir zwei Samples bestellen für 50$ und nach ca. 5 Tagen lag es bei uns..YEAHHH! Ich hatte irgendwo gelesen, dass man sich die Samplekosten häufig vom finalen Produktpreis abziehen lassen kann. Auch das konnte ich raushandeln…

Beim Schreiben dieses Textes fällt mir gerade auf, dass er, wenn ich in der Form weitermache, vieeeeel zu lang wird. Das wird wahrscheinlich keiner mehr bis zum Ende durchlesen: Aus diesem Grund, taufe ich diesen Blogbeitrag mit „Part 1“ und erzähle euch kurz was ich gelernt habe und was meine weiteren Schritte sind.

Lesson Learned & Weitere Schritte

Mein wichtigstes Learning: Wenn ihr einen chinesischen Kontakt habt, schreibt jedes Detail auf und macht es so einfach wie möglich verständlich. Das klingt vll. komisch aber glaubt es mir: Macht das UNBEDINGT! Beispielsweise ist mir bis heute nicht klar, warum ich ein veraltetes Zertifikat zugeschickt bekomme, obwohl ein neues vorliegt?

Zweites Learning: Zeigt Bilder um euch verständlich zu machen. Um das an einem Beispiel zu erklären: Der Supplier hat nicht verstanden wo wir unser Logo positionieren wollten. Wir haben einfach das Produktbild aus Alibaba genommen einmal mit Paint unser Logo eingeschnitten und schon war es verständlich.

Im nächsten Blogbeitrag zeige ich euch wie zufrieden wir mit unseren Samples sind und wie wir unser Amazon Listing vorbereiten. Daneben müssen wir allerlei Organisatorisches vorbereiten (Finanzamt anmelden etc.). Also es liegt noch einiges an Arbeit vor uns…

Grüße

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